AKTUELL
LIEDERABEND ZUM THEMA "SCHÖNHEIT"
E. Vassilieva (Sopran), H. Lampson (Bariton)
Werke von Vivaldi, Mozart, Haydn, Grétry, Schumann, Berlioz, Debussy, Strauss, Kuula, Ruland, Raskatov
Konzert Nr 2 im Rahmen des Gesangsmeisterkurses mit E. Vassilieva
Kursteilnehmer, H. Lampson, E. Vassilieva
"Russische Barockmusik"
A. Brussilovsky (Violine), Z. Meniker (Cembalo)
Werke von Luigi Madonis (Dt. Erstaufführung)
Abschlusskonzert des Meisterkurses von A. Brussilovsky
Kursteilnehmer, A. Brussilovsky (Vi.)
Bach - Schubert - Schnittke
O. Dowbusch-Lubotsky (Violoncello), D. Vinnik (Klavier)

Veranstaltungsarchiv
Konzert
Hommage á Franz Liszt
Brenno Ambrosini, Klavier (Spanien)
In seinem 200. Gebutsjahr würdigen wir in Franz Liszt den besten Pianisten der Musikgeschichte, den großen Komponisten und Denker, der ein ganzes - schwieriges - Jahrhundert reflektiert und vor allem, den großen Menschen, der die gigantischen Wiedersprüche seiner Zeit in seinem tiefschürfenden humanistischen Denken überbrückt. Liszt verkörpert (nach den Worten seines Schülers Rubinstein) ein Ideal!
Liszt war, dank seiner überragenden Intelligenz, ein „politischer Mensch“ - ein Mann der „polis“, wie seine Schriften "Über zukünftige Kirchenmusik" und "Zur Stellung der Musiker" belegen. Er sagte Impressionismus, Expressionismus und Atonalität voraus, machte das Klavier zum Orchester und prägte dem Orchster die typischen Farben des Klaviers auf. Er würdigte auch die „Heiligkeit“ populärer Musik, weil sie den einfachen Menschen „bewegt“. (BA)
Programm
F.Liszt: Les jeux d´eau à la Villa d´Este S.163/4
F.Liszt: Nuages gris (Truben Wolken) S.199
F.Liszt: La lugubre gondola II S.200/2
F.Liszt: 2. Ballade H-moll S.174
Pause
F.Liszt: La lugubre gondola I S.200/1
F.Liszt: Sonata H-moll S. 177
Biographie
Brenno Ambrosini, geboren in Venedig, lebt und arbeitet in Spanien. 1990 begann seine Zusammenarbeit mit Mark Lubotsky. Nachdem er mehrere führende Wettbewerbe gewonnen hatte, entwickelte er eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker. und machte sich einen Namen als Interpret Zeitgenössischer Musik. Besondere Aufmerksamkeit widmet er der zeitgenössischen russischen Komponisten, wie Pärt, Gubaidulina, Tishchenko und Schnittke. Er steht in enger Verbindung mit vielen Spanischen Komponisten. Seit 1994 wurde er im Duo mit dem Pianisten David Kuijken bekannt. Als Kammermusiker tritt er mit dem Brodsky-Quartett und dem Prazak-Quartett auf. Ambrosini ist Professor am Conservatorium von Castellón. An der Universität von Castillón wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Er ist Mitglied der Londoner Franz Liszt Gesellschaft.