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AKTUELL

26.05.2013, 20:00 Uhr

LIEDERABEND ZUM THEMA "SCHÖNHEIT"

E. Vassilieva (Sopran), H. Lampson (Bariton)

Werke von Vivaldi, Mozart, Haydn, Grétry, Schumann, Berlioz, Debussy, Strauss, Kuula, Ruland, Raskatov

Eintritt: € 15,- / € 10,-
01.06.2013, 20:00 Uhr

Konzert Nr 2 im Rahmen des Gesangsmeisterkurses mit E. Vassilieva

Kursteilnehmer, H. Lampson, E. Vassilieva

Eintritt: € 15,- / € 10,-
02.06.2013, 20:00 Uhr

"Russische Barockmusik"

A. Brussilovsky (Violine), Z. Meniker (Cembalo)

Werke von Luigi Madonis (Dt. Erstaufführung)

Eintritt: € 15,-/10,-
06.06.2013, 20:00 Uhr

Abschlusskonzert des Meisterkurses von A. Brussilovsky

Kursteilnehmer, A. Brussilovsky (Vi.)

Eintritt: € 15,- / € 10,-
10.06.2013, 20:00 Uhr

BachSchubert - Schnittke

O. Dowbusch-Lubotsky (Violoncello), D. Vinnik (Klavier)

Eintritt: € 15,- / € 10,-

Veranstaltungsarchiv

Piano Festival 2011


Programm

S. Taneev. Preludio and fugue gis-moll, op.29
D Shostakovich. Preludio and fugue A-dur
P. Chaikovski.  November (from Seasons)
Dumka op.59
D. Shostakovich Preludio and fugue Des-dur
S. Rachmaninoff Sonata № 2 b-moll op.36 (2-nd version)
Allegro agitato
Non allegro  
L'istesso tempo - Piu mosso

Programmidee

Russische Menschen, Russische Kultur, Russische Kunst... Wir denken an die unglaubliche Entwicklung der Russischen Musikkultur im 19. Jahrhundert, mit ihren explosiv hervorbrechenden Kompositionstalenten, die Russland an die Weltkultur anschlossen (Glinka, Tchaikovsky, Rimski-Korsakov, Balakirev…) Was ermöglichte dies plötzliche Aufblühen? Die Frage führt zum Begriff der Russischen Seele.
Durch seine Reformen überwand Peter I im 18. Jahrhundert die kulturelle Übermacht der Orthodoxen Kirche und ermöglichete den Menschen die Entdeckung individuellen Denkens, individuellen Lebensstils und originärer Ausdruckskraft. Diese Ressourcen wurden jahrhundertelang unterdrückt. Die Künstler weckten sie nun aus ihrem Dornröschenschlaf.
Polyphonie wurde ein Hauptthema Russischer Musik. Sie ist wie ein Dialog der Seele mit sich selbst, auf der Suche nach Ausgleich und Entscheidung. Nicht nur Präludien und Fugen - alle Kompositionen sind auf polyphone Elemente gegründet. Alle musikalischen Texturen sind voller Stimmen, manchmal unabhängig, manchmal in strengem Kontrapunkt -. Dies reicht bis ins 20. Jahrhundert, zu Rachmaninoff, Scriabin, Shostakovich…
Die Russische Seele ist ein ewiges Rätsel. Wir hören es in der Russischen Musik. Es hängt zusammen mit der Sehnsucht nach Freiheit, mit der Ahnung, dass es eine wunderbare Harmonie mit sich selbst gibt, und dass sie nur in einem jahrhunderte währenden, allmählichen Prozess innerer Reifung errungen werden kann.

Kseniy Dyachenko,

geb. 1981 in Russland, absolvierte das Kunst-College in Wolgograd mit höchstr Auszeichnung. 1997 errang sie den dritten Preis im Russischen Klavierwettbewerb. 2000 setzte sie ihr Studium am L.V.Sobinov-Konservatorium bei Assja Kireeva fort und erhielt ihr Diplom mit höchster Auszeichnung. Ebenso mit höchster Auszeichnung absolvierte sie ihr Postgraduiertenstudium bei Alexander Rickel 2007. Sie trat in Solo-Konzerten und mit Orchstern (Symphonieorchester Wolgograd und Staatsorchester Astrachan) auf und gewann 2007 den Spezialpreis für Zeitgenössische Musik im “IBLA GRAND PRIS” Internatinalem Klavierwettbewerb in Ragusa, Italien und den dretten Preis im Wolgograd-Wettbewerb für junge Professoren und 2008 den Sonderpreis für den Besten Begleiter im gleichen Wettbewerb. 2008 ging sie als Solistin mit dem Philharmonischen Orchester von Wolgograd auf Tournee. 2009 erhielt sie den ersten Preis auf dem Internationalen Festival für junge Pianisten in Siguenza, Spanien und den drittten Preis im Internationalen Klavierwettbewerb “Anton García Abril” in Teruel, Spanien. 2010 gewann sie den dritten Preis im Internationalen Klavierwettbewerb “Ciutat de Carlet” in Valencia, Spanien und begann in Spanien zu konzertieren (Valencia, Castellón, Zaragosa, Huesca, Teruel u.a.) Im Oktober 2010 gewann sie den ersten Preis im Internationalen Klavierwettbewerb “José Roca” in Valencia, wo ihre Interpretation von Mozarts Klavierkonzert KV 466 im Konzertsaal des Musikpalastes von Publikum und Kritik mit grosser Begeisterung aufgenommen wurde.
Ksenia Dyachenko lebt in Belgrad, Serbien und Siguenza, Spanien. Sie vervollkommnet ihre Studien bei Brenno Ambrosini am Conservatorium in Castellón.
In Russland hat sie als Korrepetitorin am Konservatorium in Saratov und als Klavierdozentin an der Musikschule in Wolgograd gearbeitet. Seit 2010 ist sie Mitglied von Bell´Arte Europa ICS und verantwortlich für die internationalen Beziehungen zu Osteuropa.

25.03.2011, 20:00
Eintritt: € 15,-/10,-
Veranstaltungsort: Max Brauer Allee 24, 22765 Hamburg


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