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AKTUELL

28.10.2014, 20:00 Uhr

Shpil-zhe mir a lidele in yidish

Monika Lengowski, Klemens Kaatz Klavier

Textauswahl / Dany Beyer, Artemis Ioannidou Rezitation

Eintritt: €12,- / €10,-
31.10.2014, 20:00 Uhr

Was ein Prophet auch künde, ist nicht ohne Sünde

Maria Markina - Gesang
Leon Gurvitch - Klavier, Komposition

Eintritt: €12,- / €10,-
21.11.2014, 19:30 Uhr

 Klaus Dieter Hofeldt, Gesang
Jürgen Schmidt, Klavier

Eintritt: €15,- / €10,-

News

Konzert


Duo-Abend Violine & Klavier

 

Judith Ingolfsson (Violine) - Vladimir Stoupel (Klavier)

Programm

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Präludium und Fuge d-Moll op. 87 (1950-51)

Andante – Moderato

Klaviersonate Nr. 2 h-Moll op. 61 (1942/43)

Allegretto
Largo
Moderato (con moto) – Allegretto con moto –
Adagio – Moderato


Pause

Victor Kissine (*1953)

„Caprice“ für Violine und Klavier (1911)
Auftragswerk für den Belgischen Internationalen Musikwettbewerb Königin Elisabeth für das Halbfinale des Violinwettbewerbs 2012

Sergej Prokofjew (1891-1953)

Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 (1938-46) für Violine und Klavier

Andante assai
Allegro brusco
Andante
Allegrissimo

 

2006 haben sich Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel, beide Solisten mit eigenem Profil, zum Ingolfsson – Stoupel Duo zusammengetan, um mit ungewöhnlichen Programmen die Form eines traditionellen Konzertabends zu erweitern. Das Duo konzipiert gemischte Programme, die neben dem Duo-Repertoire auch Solo-Werke für jedes Instrument beinhalten. Ihr Credo: Die besten kammermusikalischen Leistungen entstehen aus den musikalischen Gesprächen gleichberechtigter Partner. Regelmäßig nehmen beide an renommierten Konzertreihen und Festivals als Solisten oder Duo teil (Schleswig-Holstein Musik Festival, Brandenburgische Sommerkonzerte, Forum Voix Etouffées (Paris), New Music - New Faces (Krakau), Konzerthaus Berlin, Villa Esche Chemnitz. In den USA ist das Duo in Washington, New York, Corrales (NM), Boulder und Denver (CO) aufgetreten. Darüber hinaus sind Ingolfsson und Stoupel künstlerische Leiter des Festivals „Aigues-Vives en Musique“, das sie 2009 in Südfrankreich ins Leben gerufen haben. Ihre erste gemeinsame CD erschien 2010 (En Hommage: Simon Laks); die zweite, viel gepriesene CD (Strawinsky, Schostakowitsch) kam 2011 heraus .

 

Judith Ingolfsson, gebürtige Isländerin, begann bereits mit 3 Jahren Geige zu spielen. Ihr Debüt als Solistin mit Orchester hatte sie – 8jährig – in Deutschland. Sie studierte in den USA bei Jascha Brodsky, David Cerone und Donald Weilerstein. Auftritte bei nationalen und internationalen Wettbewerben brachten ihr u.a. den 1. Preis beim Concert Artists Guild Competition (NY) und den 3. Preis beim Premio Paganini in Genua ein. 1998 gewann sie die Goldmedaille beim renommierten Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis. Inzwischen hat Ingolfsson auf vielen berühmten Bühnen in aller Welt konzertiert und mit namhaften Orchestern und Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Leonard Slatkin, Raymond Leppard u.v.m. zusammengearbeitet. Auch bei Musikfestivals in den USA, in Polen, Finnland, Deutschland, Frankreich und in der Schweiz ist sie ein gern gesehener Gast. Als Kammermusikerin ist sie mit verschiedenen Ensembles aufgetreten, wobei ihr Interesse auch weniger bekannten Komponisten des 20. Jahrhunderts gilt. Seit 2008 ist Ingolfsson Professorin and Musikhochschule Stuttgart. Sie spielt eine Guadagnini-Violine von 1750.

Vladimir Stoupel, heute ansässig in Berlin, emigrierte 1984 aus Moskau nach Paris, wo er rasch im Konzertleben Frankreichs Fuß fasste und auch die wichtigsten Musikzentren Europas und der USA bereiste. Als Konzertpianist spielte er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Russischen Staatsorchester und arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Marek Janowski, Günter Neuhold und Michail Jurowski zusammen. Stoupel ist regelmäßiger Gast bei Festivals in Frankreich, Finnland, Deutschland, in Monte Carlo und New York; zudem hat er für Rundfunk und Fernsehen produziert (u.a. ARTE, Radio France, DLR Kultur). Unter seinen CD-Einspielungen befinden sich bemerkenswerte Raritäten: „Das Leben der Maschinen“ (Antheil, Nancarrow, Mossolov) sowie viel beachtete und preisgekrönte Gesamtaufnahmen aller Sonaten A. Scriabins, aller Klavierwerke A. Schönbergs und aller Werke für Bratsche und Klavier (mit Thomas Selditz) von Henri Vieuxtemps. Seit einigen Jahren hat sich Stoupel auch als Dirigent einen Namen gemacht, wobei sein Schwerpunkt auf Werken des 20. und 21. Jhs liegt. Regelmäßig leitet er Kammeropern am Konzerthaus Berlin.

Victor Kissine studierte am Leningrader Konservatorium Komposition und Musikwissenschaften. Bevor er 1990 nach Belgien emigrierte, war er ein gefragter Filmkomponist, dessen Filmmusiken bei int. Filmfestivals (Berlin, Venedig, Madrid) ausgezeichnet wurden. Die Uraufführung seiner Oper „Marat-Sade“ (nach Peter Weiss) verursachte 1985 in Leningrad einen Skandal. Nach 1990 konnte sich Kissine mit zahlreichen Kompositionsaufträgen für renommierte Orchester und Ensembles einen Namen machen. Zu seinen Auftraggebern zählen u.a. das Amsterdamer Concertgebouw, das Lincoln Center, das San Francisco Symphony Orchestra, die Kremerata Baltica, diverse Festivals und Gidon Kremers Kammermusikfest Lockenhaus. Kissine ist heute Professor für Musikanalyse am Conservatoire Royal von Mons und am Brüsseler INSAS, einer Hochschule für Film, Theater und Medienkunst. Im Mai 2008 wurde Kissine zum Mitglied der Académie royale des Sciences, Lettres et Beaux-Arts de Belgique gewählt.

„Obwohl „Caprice“ im Auftrag und als Pflichtstück für einen Wettbewerb komponiert wurde – mithin ein Werk, das den 24 Kandidaten Raum für individuelle Interpretationen lassen sollte – ließ ich mich von ganz persönlichen Gefühlen zu zwei Freunden leiten – den Geiger-Ikonen Philippe Hirschhorn und Gidon Kremer. Der Titel bezieht sich offenkundig auf die klassische Tradition dieser Form, die mir durchaus „kapriziös“ erscheint und daher zwischen verschiedenen paradoxen Dimensionen hin und herschwankt.“ (Kissine)

 

16.11.2012, 20:00
Eintritt: € 15,-/10,-
Veranstaltungsort: Max Brauer Allee 24, 22765 Hamburg


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