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AKTUELL

28.10.2014, 20:00 Uhr

Shpil-zhe mir a lidele in yidish

Monika Lengowski, Klemens Kaatz Klavier

Textauswahl / Dany Beyer, Artemis Ioannidou Rezitation

Eintritt: €12,- / €10,-
31.10.2014, 20:00 Uhr

Was ein Prophet auch künde, ist nicht ohne Sünde

Maria Markina - Gesang
Leon Gurvitch - Klavier, Komposition

Eintritt: €12,- / €10,-
21.11.2014, 19:30 Uhr

 Klaus Dieter Hofeldt, Gesang
Jürgen Schmidt, Klavier

Eintritt: €15,- / €10,-

News

Schnittke-Studien


Alfred Schnittke - "Peer Gynt"

John Neumeier über seine schöpferische Zusammenarbeit mit Alfred Schnittke

John Neumeier wird – unterstützt von Bild- und Tonmaterial - über diese einzigartige Zusammenarbeit in der Alfred Schnittke Akademie International berichten.

Gesprächspartner: Jürgen Köchel und Holger Lampson

„Als ich mit Dir an Peer Gynt arbeiten durfte, war das wie ein Traum für mich (...) Vieles geschah mit wenigen, ja ohne Worte – trotzdem spürte ich eine tiefe, instinktiv sympathische und harmonische Verständigung!“
John Neumeier

Ihn interessiert der Mensch und seine Beziehungen, er spürt choreographisch dem nach, was mit Worten nicht oder nicht mehr gesagt werden kann. Der Tanz als neue Dimension. Das ist das künstlerische Credo des seit 1973 in Hamburg wirkenden Choreographen und Ballettdirektors John Neumeier. Eines seiner markantesten Werke ist "Peer Gynt" – das Auftragswerk des Komponisten Alfred Schnittke. Im Jahre 1989 in Hamburg uraufgeführt, hat es sich über die letzten drei Jahrzehnte zu einem Ballett-Klassiker entwickelt. John Neumeier wird in einem Gespräch mit dem langjährigen Freund Schnittkes, dem Verleger Jürgen Köchel und dem künstlerischen Leiter der Alfred Schnittke Akademie International Holger Lampson Einblicke in die enge Zusammenarbeit mit Alfred Schnittke geben.

Bereits Mitte der 80er Jahre hatte Neumeier für sein Ballett "Endstation Sehnsucht" und für "Othello" Werke von Alfred Schnittke verwendet. Neumeier trat daraufhin mit der Bitte an Alfred Schnittke heran, ein Ballett nach Ibsens Bühnenklassiker "PEER GYNT" zu schaffen. Die Figur des Peer Gynt faszinierte beide schon lange. Eine intensive und gegenseitig äußerst inspirierende Zusammenarbeit begann, die nicht nur im Bereich des Tanzes, sondern auch musikalisch zu neuen Ufern führte. Der Journalist Klaus Geitel schrieb in seiner Kritik zur Hamburger Uraufführung im Jahre 1989: „Schnittke komponiert hier keine Neue Musik, sondern Musik schlechthin, eine von allen Formzwängen und Formvorschriften,allem schulischen Dogmatismus befreite Musik, einzig sich selbst, den eigenen Emotionen und dem Fortgang der szenischen Erzählung verpflichtet!“
Bis heute ist die Szenerie legendär, als der Komponist – bereits von einem Schlaganfall gezeichnet - im Studio des Sikorski-Verlages für John Neumeier den musikalischen Ablauf von "Peer Gynt" auf dem Klavier vorspielte, damit sich der Choreograph einen Eindruck des Werkes machen konnte.
Eine große Original-Komposition für ein Handlungsballett entstand. Das Hamburg Ballett wurde mit diesem Stück u.a. in die Pariser Oper, nach Moskau und St. Petersburg eingeladen. Es zählt zu Schnittkes zentralen Werken.

04.10.2013, 20:00
Eintritt: € 15,-/ 10,-
Veranstaltungsort: Max Brauer Allee 24, 22765 Hamburg


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