AKTUELL
St. Zubova (Vi.), M. Savova (Klv.)
Werke von Schumann, Brahms, Schnittke
Lieder und Arien
E. Vassilieva (Sopran), H. Lampson (Bariton)
Werke von Vivaldi, Mozart, Beethoven, Schumann, Berlioz, Debussy, Strauss
Konzert Nr 2 im Rahmen des Gesangsmeisterkurses mit E. Vassilieva
Kursteilnehmer, H. Lampson, E. Vassilieva
"Russische Barockmusik"
A. Brussilovsky (Violine), Z. Meniker (Cembalo)
Werke von Luigi Madonis (Dt. Erstaufführung)
Abschlusskonzert des Meisterkurses von A. Brussilovsky
Kursteilnehmer, A. Brussilovsky (Vi.)
Cornelia Bitzner
Studieren in der Max-Brauer-Allee 24
Ein Beitrag von Cornelia Bitzner
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Ich habe mich für die Alfred Schnittke Akademie entschieden, da ich hier einen Lehrer fand, der mir stetig hilft, meine eigenen Potentiale freizusetzen. In selbst gewählten Projektthemen entstehen immer neue, individuelle Fragen. Diese Fragen führen zur Notwendigkeit von Unterricht.
Ich suche also Unterricht, wenn ich nicht weiter komme in meinem Projekt. Diese Arbeitsform fordert persönliches Engagement und Vertrauen in die eigene Kreativität. Dadurch bekomme ich die Chance, meinen ganz eigenen Stil zu entwickeln. Ich habe mich z.B. ein ganzes Jahr mit Improvisation beschäftigt. Ich suchte nach den Möglichkeiten und Grenzen der menschlichen Stimme und nach dem was eigentlich Gesang ist. Das hat meine Stimme enorm weitergebracht.
Mein Lehrer musste sich aber darauf auch einlassen, nur das Mittel der Improvisation zu verwenden, das hat auch bei ihm Potential freigesetzt.
Mir gefällt diese Arbeitsmethode auch, da sie weg führt von der Versuchung, nur sich selbst darzustellen. Sie führt in die Sache, in das Projekt und letztendlich in die Musik. Es führt auch weg von elitären Vorstellungen über Musik und Musikausübung. Man stellt sich einer Aufgabe, an der man dran bleibt und Entwicklung zulässt.
Diese Schule gibt keine äußeren Zwänge, wie Prüfungen vor, ich bestimme selbst einen Aufführungstermin und meine Zielsetzung. Das ist hart, weil es keinen Sündenbock mehr gibt, keine Ausflüchte mehr möglich sind. Man muss sich auf die Wirklichkeit einlassen und seine Schwächen und Stärken lieben lernen. Die Lehrer sind sozusagen Geburtshelfer zur Autodidaktik im eigentlichen Sinn des Wortes, zum autonomen Künstler.