AKTUELL
St. Zubova (Vi.), M. Savova (Klv.)
Werke von Schumann, Brahms, Schnittke
LIEDERABEND ZUM THEMA "SCHÖNHEIT"
E. Vassilieva (Sopran), H. Lampson (Bariton)
Werke von Vivaldi, Mozart, Haydn, Grétry, Schumann, Berlioz, Debussy, Strauss, Kuula, Ruland, Raskatov
Konzert Nr 2 im Rahmen des Gesangsmeisterkurses mit E. Vassilieva
Kursteilnehmer, H. Lampson, E. Vassilieva
"Russische Barockmusik"
A. Brussilovsky (Violine), Z. Meniker (Cembalo)
Werke von Luigi Madonis (Dt. Erstaufführung)
Abschlusskonzert des Meisterkurses von A. Brussilovsky
Kursteilnehmer, A. Brussilovsky (Vi.)

Grundsätze
Ausbildungsziele:
Künstlerische Kompetenz
pädagogische Kompetenz
Organisatorische Kompetenz
Besonderheiten:
Selbstbestimmung und Mitverantwortung der Studenten
Individuelle Berufsbildentwicklung, besonders für „Freiberufler“
Arbeit in Projekten
Praxis-Prüfungen auf Grundlage der Portfolio-Methode
Individuelle Studienberatung durch Mentoren
Grundsätze:
Studium ohne vormundschaftliche Aspekte;
Student als mündiger junger Erwachsener ist Vertragspartner des Instituts;
Transparenter Schulbetrieb; Selbstverwaltetes Unterrichtsbudget; Selbstorganisierter Unterricht;
Berufsleben beginnt mit Studienbeginn;
Ausgangspunkt des Unterricht sind bezahlte Projekte innerhalb und außerhalb der Schule;
Kein kanonisiertes Wissen;
Fächer werden am aktuellen Projekt abgeleitet. Es entsteht ein individueller, organisch wachsender Fächerzusammenhang;
Überwiegend Einzelunterricht;
Geschichtsbewusstsein;
Musikgeschichte als Bewusstseinsgenese;
Kommunikationsfähigkeit;
Musik als Sprache, als soziales Phänomen, als Aufführungspraxis;
Prüfung durch Bewerbung;
Portfolio-Methode als öffentliche Selbstprüfung und Bewerbungsvorbereitung; Das Studium ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die angestrebte Berufssituation erreicht worden ist.
Was ist ein projektbezogener Lehrplan?
Der Student arbeitet selbständig an seinem Projekt;
er arbeitet aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit einem Mentor zusammen;
er verwaltet sein Studienbudget;
er definiert sein Projekt; das Projekt sollte nach Möglichkeit außerhalb der Schule akquiriert werden und gegen Bezahlung erarbeitet werden;
der Student muss die organisatorischen Voraussetzungen für sein Projekt entwickeln: Projektplanung, Unterrichtsplanung, Auftritt, Auswertung und Auswertungspräsentation.
Der Student entwickelt ein Konzert- oder Unterrichtsprogramm;
er leitet vom Programm den Bedarf an Können und Wissen ab;
er ermittelt auf dem Wege einer Leistungs- und Wissens-Inventur den konkreten Entwicklungsbedarf;
er beginnt selbständige Studien und erhält vom Mentor Hilfe bei der Quellensuche und -auswertung.
Der Student präsentiert dem Mentor seine Arbeitsergebnisse und formuliert mit ihm die Fragen, die sich ohne spezielle Hilfe nicht lösen lassen;
er wendet sich an einen Fachlehrer und verabredet eine Unterrichtsstunde oder -sequenz;
er definiert seine Unterrichtsprioritäten im Rahmen des Budgets.
Welche Effekte hat ein projektbezogener Lehrplan?
Die Leistungen in den ergänzenden Fächern fließen „sternförmig“ in den Gesangs/Instrumentalunterricht ein und werden wöchentlich an den Gesangs/Instrumentalleistungen reflektiert und bewertet.
Der Gesangs/Instrumentalunterricht erweist sich als Steuerungsinstrument. Von ihm geht die aktuelle Leistungsanforderung an die Ergänzungsfächer aus. Alle Themen, die bewegt werden, dienen der Bewältigung der künstlerischen Aufgaben.
Als Lerninstrumente dienen Lerntagebuch, Portfolio, Präsentation, Selbstbewertung durch Soll/Ist-Vergleich, Bewertungskonferenz u.a.
Auf Grund der Kostenverantwortung arbeitet der Student ressourcenbewusst. Er nimmt minimale Unterrichtszeit in Anspruch und strebt maximale Vorbereitung bzw. Auswertung des Unterrichts an.
Es gibt kein kanonisiertes, totes Wissen.
Es findet nur statt, was als notwendig erkannt wurde.
Es gibt kein Motivationsproblem durch heterogene Leistungsniveaus in Gruppen.
Es gibt keine Disziplinprobleme und keinen Prüfungsdruck von außen.